Kurt Gödel Preis 2019

Der Kurt Gödel Freundeskreis Berlin verleiht mit Unterstützung der
Bergischen Universität Wuppertal in diesem Jahr erstmalig den

Kurt Gödel Preis 2019

Zur Förderung antireduktionistischen Wissens in Natur- und Geisteswissenschaften

Dieser Preis wird im Rahmen eines Essaywettbewerbs für die beste Frage vergeben, die Reduktionisten beantworten müssten, dies jedoch nicht können und warum.*
1. Preis: 10.000,- € 2. Preis: 3.000,- € 3. Preis: 2.000,- €

Einsendeschluss war der 30.9.2019. Alle eingereichten Beiträge wurden der Jury des Kurt Gödel Preises anonymisiert vorgelegt. Sie hat unter den eingegangenen Beiträgen eine Vorauswahl getroffen, wobei sie die Beiträge mit einer 2/3 Mehrheit ausgeschlossen hat, die sie für weniger interessant erachtet (Shortlist).

Diese Vorauswahl wird nun hier bis zur Preisverleihung ohne Nennung der Autorennamen jeweils als PDF veröffentlicht (Auflistung aufsteigend nur nach Umfang der Essays):

Die Jury berät zur Zeit über die Preisträger. Die Gewinner werden bis spätestens 31.12.2019 benachrichtigt.
Alle Essays sind Copyright geschützt, dürfen also nur mit Zustimmung der jeweiligen Autoren genutzt werden. Mit der Preisverleihung werden nur noch die Essays der Preisträger hier veröffentlicht, dann namentlich. Alle anderen können nur bis zu dieser Preisverleihung hier eingesehen werden. Die Ausschreibung des Preisausschreibens mit den Teilnahmebedingungen siehe hier.
Die Entscheidungen der Jury des Kurt Gödel Preises sind endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kurt Gödel Freundeskreis, c/o Hans Schwarzlow, Arenholzsteig 3, 12103 Berlin, www.kurtgoedel.de

Für Presseanfragen zum Preisausschreiben kontaktieren Sie bitte
Hans Schwarzlow: schwarzlow[ät]t-online.de oder Oliver Passon: passon[ät]uni-wuppertal.de
Siehe auch die aktuelle Pressemitteilung der Bergischen Universität Wuppertal

——————————————————————

* Antireduktionistisches Wissen ist die philosophische Antwort auf die Frage, warum die Welt nicht reduktionisch zu erklären ist. Und zwar mit einer so basalen Argumentation, dass jeder Versuch zum Scheitern verurteilt ist, der mit einem Verweis auf mögliche, später noch zu erbringende Beweise reduktionistische Erklärungsversuche zu retten sucht.

Dazu verweisen wir auf die Begründung, die Prof. John Lucas in seinem Buch „Reality and Time“ gegeben hat, Zitat: „I find in Gödel’s theorem good reason for rejecting the reductionist tendency of our age.“
Ein zweiter Hinweis: Die Präsentation von Oliver Passon beim Workshop an der Freien Universität Berlin, Institut für Mathematik und Informatik: Kurt Gödel – Philosophical Views, siehe http://page.mi.fu-berlin.de/cbenzmueller/2019-Goedel/SlidesPasson.pdf
Das Fazit aus Cubittet al. (2015): Quantum mechanics is incomplete und Bell (1964): Quantum mechanics is non-local:
Both claims support an anti-reductionist intuition in the sense of “More is different”, since in a non-local theory the whole is “more than just the sum of its parts” either…