Kurt Gödel Preis 2019

Der Kurt Gödel Freundeskreis Berlin verleiht mit Unterstützung der
Bergischen Universität Wuppertal in diesem Jahr erstmalig den

Kurt Gödel Preis 2019

Zur Förderung antireduktionistischen Wissens in Natur- und Geisteswissenschaften

Dieser Preis wird im Rahmen eines Essaywettbewerbs für die beste Frage vergeben, die Reduktionisten beantworten müssten, dies jedoch nicht können und warum.*

1. Preis: 10.000,- €
2. Preis:  3.000,- €
3. Preis:  2.000,- €

Teilnahmebedingungen:

  1. Mit der Teilnahme an dem Wettbewerb akzeptieren die Teilnehmer folgende Teilnahmebedingungen.
  2. Mindestumfang 4000 Zeichen (mit Leerzeichen)
  3. Eingaben für den Wettbewerb bitte nur als E-Mail senden an: goedel-preis@gmx.de
  4. Beiträge können nur in Deutsch oder Englisch verfasst werden.
  5. Einsendeschluss ist der 30.09.2019, 24 h.
  6. Alle eingereichten Beiträge werden der Jury anonymisiert vorgelegt. Die Namen der Verfasser werden ihr erst nach der endgültigen Entscheidung mitgeteilt.
  7. Die Jury des Kurt Gödel Preises trifft eine Vorauswahl unter den Beiträgen, indem sie die Beiträge ausschließt, die eine 2/3 Mehrheit der Jury für weniger interessant erachtet (Shortlist)
  8. Diese Vorauswahl wird auf der Webseite des Kurt Gödel Freundeskreises – bis zur Preisverleihung ohne Nennung der Autorennamen – veröffentlicht.
  9. Anschließend berät und entscheidet die Jury über die Preisträger. Die am Ende nicht prämierten Beiträge der Shortlist werden nach der Preisverleihung vom Kurt Gödel Freundeskreis nicht weiter veröffentlicht.
  10. Die Gewinner werden bis spätestens 31.12.2019 schriftlich benachrichtigt.
  11. Mit der Einreichung eines Essays erklären sich die Autoren bzw. die Autorenkollektive damit einverstanden, dass der Kurt Gödel Freundeskreis Ihre persönlichen Daten speichern und im Rahmen des Wettbewerbs verwenden darf. Alle Teilnehmer müssen bei der Abgabe ihres Beitrags Namen, Geburtsdatum, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und die gegebenenfalls institutionelle Zugehörigkeit angeben. Wir löschen die persönlichen Daten der Autoren der nichtprämierten Beiträge nach Abschluss des Wettbewerbs.
  12. Bitte senden Sie Ihre persönlichen Daten in einer separaten Datei. Das Textdokument darf keine Hinweise auf den Verfasser enthalten. Ihre persönlichen Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung nicht an Dritte weitergegeben und ausschließlich für den Zweck des Wettbewerbs verwendet.
  13. Jeder Autor eines Beitrags ist damit einverstanden, auf alle Ansprüche aus dem Copyright seines eingereichten Beitrags bei einer Veröffentlichung im Internet gegenüber dem Kurt Gödel Freundeskreis als Herausgeber zu verzichten. Ansonsten verbleiben die Copyrights bei den Autoren.
  14. Die Namen der Gewinner dürfen in der Folge vom Kurt Gödel Freundeskreis in jeder Form und in allen Medien veröffentlicht werden. Fotos von Gewinnern, die in Zusammenhang mit der Preisvergabe erstellt oder an den Kurt Gödel Freundeskreis übermittelt wurden, dürfen ebenso veröffentlicht werden.
  15. Die Entscheidungen der Jury des Kurt Gödel Preises sind endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. [Die Jurymitglieder werden vom Kurt Gödel Freundeskreis bestimmt]
  16. Die Jurymitglieder erklären sich damit einverstanden, selbst keine Beiträge einzureichen.
  17. Alle eingereichten Essays müssen unveröffentlicht und vom Autor bzw. dem Autorenkollektiv selbständig verfasst sein. Es dürfen keine anderen als die angegebenen Quellen verwendet werden. Alle Zitate und Entlehnungen müssen als solche gekennzeichnet werden.
  18. Ein Verstoß gegen die Teilnahmebedingungen führt zum Ausschluss aus dem Wettbewerb.

Kurt Gödel Freundeskreis, c/o  Hans Schwarzlow, Arenholzsteig 3, 12103 Berlin, www.kurtgoedel.de

Für Presseanfragen zum Preisausschreiben kontaktieren Sie bitte
Hans Schwarzlow: schwarzlow[ät]t-online.de  oder  Oliver Passon: passon[ät]uni-wuppertal.de
Siehe auch die Pressemitteilung der Bergischen Universität Wuppertal

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* Antireduktionistisches Wissen ist die philosophische Antwort auf die Frage, warum die Welt nicht reduktionisch zu erklären ist. Und zwar mit einer so basalen Argumentation, dass jeder Versuch zum Scheitern verurteilt ist, der mit einem Verweis auf mögliche, später noch zu erbringende Beweise reduktionistische Erklärungsversuche zu retten sucht.

Dazu verweisen wir auf die Begründung, die Prof. John Lucas in seinem Buch „Reality and Time“ gegeben hat, Zitat: „I find in Gödel’s theorem good reason for rejecting the reductionist tendency of our age.“
Ein zweiter Hinweis: Die Präsentation von Oliver Passon beim Workshop an der Freien Universität Berlin, Institut für Mathematik und Informatik: Kurt Gödel – Philosophical Views, siehe http://page.mi.fu-berlin.de/cbenzmueller/2019-Goedel/SlidesPasson.pdf
Das Fazit aus Cubittet al. (2015): Quantum mechanics is incomplete und Bell (1964): Quantum mechanics is non-local:
Both claims support an anti-reductionist intuition in the sense of “More is different”, since in a non-local theory the whole is “more than just the sum of its parts” either…